Blick in den Systematikraum

Systematik

Blick in den Systematikraum
Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Ein wesentliches Element für die Lehre in der Mineralogie ist die systematische Sammlung von Mineralen. Deren Systematik basiert heute zumeist auf dem von Hugo Strunz 1948 aufgestellten Ordnungsprinzip. Durch die Kombination der kristallstrukturellen und kristallchemischen Eigenschaften ergeben sich in vereinfachter Form folgende Gruppen:

  • Elemente
  • Sulfide
  • Halogenide
  • Oxide und Hydroxide
  • Nitrate und  Karbonate
  • Borate
  • Sulfate, Chromate, Molybdate, Wolframate
  • Phosphate, Arsenate, Vanadate
  • Silikate
  • Organische Mineralien

Die systematische Sammlung in der Sellierstraße 6 vermittelt Schülern, Studenten und Fachleuten einen anschaulichen und teilweise auch "handgreiflichen" Eindruck von der Form- und Farbvielfalt der Minerale. In der Ausstellung befinden sich über 300 verschiedene Minerale, deren Anblick sich auch einfach nur genießen läßt.

Gleichzeitig ist die systematische  Sammlung ein  wesentliches Reservoir für Referenzmaterialien der Festkörperforschung. Hierfür steht unabhängig von den ausgestellten Stücken ein umfangreicher Magazinbestand zur Verfügung, aus dem die Minerale nach bestimmten kristallphysikalischen oder regionalen Gesichtspunkten ausgewählt werden können.

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