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Aus der Tiefe ans Licht


"Aus der Tiefe ans Licht!" wird so manches Objekt aus dem Magazin in die Öffentlichkeit befördert. Bei dieser Sonderausstellung aber geht es um Minerale, die aus der Tiefe der Erde an Licht befördert wurden. Erze z.B. Sphalerit, bergmännisch die Zinkblende genannt, oder Chalkopyrit, Kupferkies genannt. In Verbindung mit den Erzen stellt sich immer wieder die Frage, woher wussten die Bergleute, dass es in der Tiefe ein entsprechendes Erz gibt? So werden die kupferhaltigen Erze z.B. durch die Karbonatminerale Malachit und Azurit angezeigt. Für die kobalthaltigen Erze gibt es den Erythrin oder bergmännisch die Kobaltblüte genannt. Diese Zeigerminerale sind häufig farblich sehr ansprechend. Sie bilden sich ausschließlich in oberflächennahen Bereichen durch Kontakt zu Oberflächenwasser oder Luft. Da gibt es Einiges zu entdecken in der Sonderausstellung!
Von den Fundorten reichen die Erze vom lokalen Thüringer Wald, Harz und Erzgebirge bis in die weite Welt. Von Rumänien, der Slowakei über Russland bis nach Canada und Chile, um einige der Fundländer zu nennen. Auch weniger bekannte Erze wie wolfram- und nickelhaltige werden in der Ausstellung gezeigt. Dabei wird der eigene Bestand - vom historisch gewachsenen bis zu neuen Eingängen - durch Leihgaben eines privaten Sammlers ergänzt.


Die Sonderausstellung wird wegen der baubedingten Schließzeit von Januar bis März nun verlängert und kann bis zum 09. September 2019 besucht werden. Führungswünsche durch diese Sonderausstellung bitte per Mail bei  min.museum@uni-jena.de oder telefonisch unter 03641/948714 anfragen!